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Auf dem Marktplatz „Wir für’s Tal“ in Wuppertal sind am 8. Juni 2011 31 gemeinnützige Einrichtungen , 25 Unternehmen und viele Marktplatz-Besucher zusammengekommen. Das Ergebnis des Wuppertaler Marktplatz kann sich sehen lassen: Es wurden Kooperationsvereinbarungen im Wert von 16.740 € abgeschlossen. Viel wichtiger sind aber die zahlreichen Kontakte, die die gemeinnützigen Organisationen zu den lokalen Unternehmen aufbauen konnten. Viele Organisationen haben ihr Netzwerk zusätzlich in eine andere Richtung ausbauen können: Auch zwischen Organisationen kamen interessante Kooperationsvereinbarungen zustande.
8. Juni 2011 in der Sparkasse Wuppertal am Islandufer, 19. Etage um 16:45 Uhr: Der Oberbürgermeister Peter Jung als Schirmherr und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal Dr. h.c. Peter Vaupel eröffneten mit einem Gongschlag den ersten sozialen Marktplatz in Wuppertal. Die Handelsphase, zunächst auf 60 Minuten beschränkt, dann jedoch aufgrund des großen Interesses um 30 Minuten verlängert, startete bereits erfolgversprechend. Die ausstellenden Organisationen wurden im Vorfeld auf einem von SIFE-Studenten veranstalteten Workshop auf die Verhandlungen mit Unternehmen vorbereitet. Mit Kreativität und Ideenreichtum warben sie um passende Kooperationspartner für ihre Projekte.
Um 18:15 Uhr liegt das Ergebnis vor: Mit mehr als einem dutzend fester Kooperationsverträgen und unzähligen wertvollen Kontakten auf allen Seiten kann der erste soziale Marktplatz als voller Erfolg gewertet werden. Der am höchsten dotierte Kooperationsvertrag mit einem Wert von 8.720 Euro wurde zwischen Neue Arbeit - Neue Kultur e.V. (NANK) und baff e.V. abgeschlossen. NANK wird baff e.V. bei der Konzeption und Ausführung eines Schulgartens unterstützen und erhält dafür im Gegenzug Unterstützung bei der Gartenpflege.
Das Unternehmen mit den meisten Marktplatz-Vereinbarungen auf dem ersten sozialen Marktplatz Wuppertals ist KPMG mit drei abgeschlossenen Verträgen. Sowohl die Bandfabrik als auch die Servicestelle Ehrenamt erhalten Unterstützung in rechtlichen sowie steuerlichen Fragen durch KPMG, das Projekt Jobpaten des Sozialdienst Katholischer Frauen kann sich über Ausbildungs- und Praktikumsplätze in dem weltweit vertretenen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen freuen.
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Alle Fotos von Till Brühne, tbfoto.de
Weitere interessante Kooperationen:
Das Projekt Jobpaten konnte Rechtsanwältin Frau Luise Miß als Jobpatin gewinnen.
Die Organisation mit den meisten Marktplatz Vereinbarungen ist die Bandfabrik „Kultur am Rand e.V.“.
Die Bandfabrik erhält zur Unterstützung bei der Ausrichtung des Sommerfestes am 2. September Büromaterial von Herrn Dr. Miß.
Der Hospizdienst Lebenszeiten Wuppertal e.V. wird in der Bandfabrik eine Infoveranstaltung zum Thema Arbeiten in der Sterbebegleitung und Angst vor dem Tod veranstalten.
Die Lebenshilfe Wuppertal wird im Freibad Eckbusch die Hecken schneiden und darf sich dafür im Gegenzug im kühlen Nass abkühlen.
Die Lebenshilfe Wuppertal wird darüber hinaus den Hockeyclub Gold Weiss Wuppertal bei der Ausrichtung von Veranstaltungen unterstützen und erhält dafür Unterstützung bei der Förderung sportlicher Aktivitäten für Menschen mit Behinderung
Der Leo Club Wuppertal stellt dem Hockeyclub Gold Weiss Wuppertal Tischtennisplatten und Kickertische zur Verfügung und wird im Gegenzug von Gold Weiss Wuppertal zu einem Aktionstag Hockey eingeladen.
Die Servicestelle Ehrenamt erhält Bewerbungsberatungen durch die Rechtsanwälte von Kania, Tschersich & Partner und bietet im Gegenzug eine Führung durch das historische Zentrum Wuppertals an.
Der Reifen- und Autoservice Schüür unterstützt baff e.V. bei dem Projekt „Der kleine Werkstattmeister“ und erhält im Gegenzug Unterstützung beim Picobellotag.
Wir möchten an dieser Stelle nochmal allen danken, die uns unterstützt haben.
Dazu gehört natürlich Oberbürgermeister Peter Jung, der sich als Schirmherr sehr engagiert hat.
Bei der Sparkasse Wuppertal, die den Veranstaltungsraum und das Catering zur Verfügung gestellt hat, gilt unser Dank besonders Herrn Dr. h.c. Vaupel, Frau Schmidt und Herrn Harmke
Das Projekt (M)eine Stunde für Wuppertal, mit Geschäftsführer Markus von Blomberg, hat uns von Anfang an unterstützt und als Mitveranstalter viele Türen geöffnet.
Frau Leipnitz, Servicestelle Ehrenamt, hat sich über die Maßen für den Marktplatz eingesetzt und war uns bei den Vorbereitungen eine sehr engagierte und unentbehrliche Unterstützerin.
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